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Für viele Rasenbesitzer ist Moos das Hauptproblem in ihrem Rasen, denn es kann sich schnell verbreiten. Da Moos keine richtigen Wurzeln besitzt, sondern über feine Zellfäden mit dem Boden verbunden ist, findet es auf frischen, feuchten und staunassen Standorten seine grösste Verbreitung. Im Gegensatz zu den Gräsern, die in der kalten Jahreszeit über wenig Konkurrenzkraft verfügen, vermag Moos auch im Winter zu wachsen.
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Die Ursachen für Moosbildung können sehr vielfältig sein:
Grundsätzlich müssen in jedem Fall und bei jeder Bekämpfungsmethode die Faktoren beseitigt werden, welche die Moosbildung begünstigen. Ansonsten wird der Grasbestand nicht genügend gestärkt und das Moos gewinnt nach spätestens 6 Monaten wieder Oberhand. Die nachfolgend beschriebenen vorbeugenden Massnahmen stellen einen zentralen Faktor bei der Moosbekämpfung dar.
Stufe 1 - Vorbeugung
Wir empfehlen, regelmässig eine Bodenuntersuchung durchzuführen um die optimale Nährstoffversorgung des Bodens zu erreichen.
Stufe 2 - Mechanische Methode
Stufe 3 - Einsatz eines Moosvertilgungsmittels
Bei hohem Moosbesatz im Rasen, ist der Einsatz eines Moosvernichters ratsam. Im Handel sind Produkte zum Streuen sowie Produkte zum Sprizen erhältlich:
Die Anwendung erfolgt mit Vorteil im Frühjahr (März/April) auf feuchten Rasen. Nach ca. 1 Woche wird die Wirkung sichtbar, das Moos stirbt ab und wird braun. Es genügt, den Rasen kreuz und quer zu vertikutieren oder durchzurechen. Eine eventuelle Neusaat ist nach drei Wochen möglich; vorher gut bewässern.