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Kauf Bürstengeschäft Pet + Me

Kauf Bürstengeschäft Pet + Me

9. November 2022

Die Eric Schweizer AG ist seit 1. Oktober 2022 die neue Eigentümerin des Bürstengeschäfts Pet + Me. Das gesamte Produktportfolio, die Design- und Markenrechte sowie die nationalen und internationalen Kunden- und Lieferantenkontakte werden durch uns übernommen.

Über Pet + Me
Das Familienunternehmen Swiscomed AG vertrieb unter der Marke Pet + Me seit 10 Jahren erfolgreich hochwertige Pflegebürsten für Hunde, Katzen und Pferde. Dabei standen stets die einwandfreie Produktqualität und die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden an erster Stelle.

Aus Altersgründen hat sich der bisherige Inhaber, Andreas Dornbierer, entschieden, das Geschäft mit den Pflegebürsten rückwirkend per 1. Oktober 2022 in neue Hände zu übergeben.

Weitere Infos über die Produkte finden Sie unter www.petandme.ch.

Nächste Schritte
Sämtliche Geschäftsfälle wie der Einkauf, Verkauf und Export der Pflegebürsten wickelt ab sofort die Eric Schweizer AG ab, die bisherigen Vertriebswege bleiben bis auf Weiteres bestehen. Die Kunden und Lieferanten wurden entsprechend informiert.

In Zukunft werden uns die Pflegebürsten Pet + Me erlauben, Synergien zu nutzen und das Heimtier-Sortiment der Eric Schweizer AG durch eine interessante und zukunftsfähige Produktelinie zu ergänzen.

Unser Team setzt täglich alles daran, Ihre Erwartungen mit bestem Service zu übertreffen. Wir freuen uns, das erfolgreiche Bürstengeschäft Pet + Me in die Zukunft zu führen.

LECKY im neuen Kleid!

Neuer markenauftritt von lecky!

21. September 2022

Lecky ist die Marke für qualitativ hochstehende Snacks- und Kauartikel für Hunde jeden Alters und jeder Rasse. Zwischenzeitlich ist das Design und der Markenauftritt etwas in die Jahre gekommen – deshalb erscheint Lecky jetzt im neuen Kleid!

Der Lecky Moment und Claim
Glänzendes Fell, gesunde Knochen und Zähne, Vitalität und Sprungkraft bis ins hohe Alter – das sind nur einige der Dinge, die Hundehalter sich für ihre Lieblinge wünschen. Die Nahrungsergänzungsmittel von VITANA können einen wichtigen Beitrag zur Erreichung dieser Wünsche leisten und die Gesundheit der Hunde unterstützen. Unsere Produkte eignen sich für Hunde aller Rassen, jeden Alters und unabhängig vom Aktivitätsgrad – perfekt auch zur BARF-Fütterung.

Neues Logo und die Farbe rot
Das neue Logo erscheint in einem neuen, modernen und wiedererkennbaren Schriftzug. Die Farbe Rot ist neu ein wesentlicher Bestandteil der Marke Lecky. Sie transportiert Schweizer Qualität und stellt die schnelle Auffindbarkeit aller Lecky-Produkte am POS sicher.

8 vierpfotige Lecky Botschafter
Der schwarz/weisse Lecky-Hund geht in Pension. Neu verzieren 8 einzigartige Lecky-Hunde unsere verschiedenen Verpackungen, sie zeigen den besonderen Lecky-Moment:

Entdecke unseren neuen VITANA-Shop

Entdecke unseren VITANA-Shop

15. Juli 2022

Auf vitana.ch findest du ab sofort unseren neuen VITANA-Shop mit Nahrungsergänzungen, Snacks und Pflegemittel für Hunde, Katzen und Pferde.
Die Nahrungsergänzungsmittel von VITANA können einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit und Vitalität Ihres Vierbeiners leisten.

VITANA für Hunde

Glänzendes Fell, gesunde Knochen und Zähne, Vitalität und Sprungkraft bis ins hohe Alter – das sind nur einige der Dinge, die Hundehalter sich für ihre Lieblinge wünschen. Die Nahrungsergänzungsmittel von VITANA können einen wichtigen Beitrag zur Erreichung dieser Wünsche leisten und die Gesundheit der Hunde unterstützen. Unsere Produkte eignen sich für Hunde aller Rassen, jeden Alters und unabhängig vom Aktivitätsgrad – perfekt auch zur BARF-Fütterung.

VITANA für Katzen

Jede Katze ist einzigartig. Von der sanften Schmusekatze über den verspielten Spielgefährten bis zum freiheitsliebenden Jäger gibt es wohl alle Zwischenstufen. Genauso vielfältig sind die Nahrungsbedürfnisse von Katzen. Die wertvollen Ergänzungsnahrungsmittel von VITANA unterstützen Samtpfoten nachhaltig bis ins hohe Alter, damit Stubentiger noch lange zufrieden schnurren.

VITANA für Pferde

Hochwertige Ergänzungsnahrung und wertvolle Futterzusätze unterstützen die Gesundheit des Pferdes, erhöhen seine Vitalität und steigern die Lebensfreude. Optimal geeignet für Familien- und Freizeitpferde, Hochleistungspferde, Kleinpferde und Ponys, Fohlen und auch ältere Pferde sowie Esel.

SPEED für Pferde

Ob Freizeit- oder Sportpferd: Eine ausgewogene Ernährung und eine gute Pflege hat bei allen Pferdefreunden einen hohen Stellenwert.
SPEED bietet eine breite Palette an qualitativ hochstehenden Nahrungsergänzungen und Pflegeprodukten an.

Herzliche Gratulation, Vanessa!

Herzliche Gratulation, Vanessa!

04. Juli 2022

Wir gratulieren Vanessa Rüegsegger ganz herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss als Kauffrau EFZ und danken ihr für ihren Einsatz während der Lehre bei der Eric Schweizer AG. Wir sind sehr froh, dass wir Vanessa ab August 2022 in unserem Verkaufsinnendienst weiterbeschäftigen können.

Beschreibe deine Lehrzeit in 1-2 Sätzen:
Meine Lehrzeit war sehr spannend, abwechslungsreich und sehr lehrreich. Ich freute mich jeden Tag auf die Arbeit und war extrem wohl in meinem Lehrbetrieb und mit den Mitarbeitenden.

Was hat dir während deiner Lehrzeit besonders gut gefallen:
Besonders gut gefallen hat mir der Kontakt mit Menschen, sei dies mit Mitarbeitenden, Kunden oder Lieferanten. Zudem war ich sehr dankbar, dass ich in vielerlei Hinsicht sehr selbstständig arbeiten durfte.

Worauf freust du dich in der Zukunft:
Ich freue mich sehr darauf, das gelernte jetzt in meinem Beruf umzusetzen und natürlich, dass ich nicht mehr in die Schule muss.☺

Was würdest du rückblickend anders machen:
Nichts, ich war sehr zufrieden, wie es war.

Welchen Tipp würdest du deinem Nachfolger geben:
Sei immer freundlich und stets zuvorkommend, dies wird am meisten geschätzt. Probiere zudem immer ein bisschen mehr zu machen als von dir verlangt wird, das bringt auch dich persönlich ein bisschen aus deiner Komfortzone.

Unsere neue Clever Nature Website ist da!

Die neue clever nature website ist da!

06. Juni 2022

Unsere neue Clever Nature Website ist da! Erfahre jetzt mehr über das Saatgut und die Pflanzenstärkungsmittel unserer neuen Clever Nature Linie unter www.clever-nature.ch

Die Produkte aus ökologischen und natürlichen Rohstoffen können in unserem Online-Shop bestellt werden. 

Sehen wir uns an der ÖGA 2022?

Sehen wir uns an der ÖGA 2022?

20. Juni 2022

Nach einer Zwangspause freuen wir uns ganz besonders, Sie an der diesjährigen ÖGA zu begrüssen. Entdecken Sie unser umfangreiches Sortiment, klären Sie Ihre Fragen mit unseren Rasenexperten oder kommen Sie auf ein kühles Getränk vorbei – wir freuen uns auf Sie!

Ob Saatgut, Rollrasen oder Dünger – für Hausgärten, Wohnsiedlungen oder Sportplätze: Wir haben alles, was das Rasenherz begehrt. SCHWEIZER ist Ihr Rasenprofi.

Früh vorbeikommen lohnt sich: Die ersten 50 Besucher pro Tag erhalten ein exklusives SCHWEIZER Badetuch.
Wir machen für Sie die ÖGA 2022 unvergesslich. Fotografieren Sie sich mit Ihren Arbeitskollegen mit unserer Fotobox, erhalten Sie ein Sofortbild und gewinnen Sie einen tollen Preis! Das originellste Bild gewinnt ein SCHWEIZER Gutschein im Wert von CHF 250.-.

Ihr/e Fachberater/in ist anwesend am

   29.06.2022  30.06.2022  01.07.2022
Yann Alonso    
Vivien Bindler  X X
Nadja Cavegn  X
Hans Duss  
Yves Gaillard  
Jan Meier  X
Eric Schweizer AG Adventskalender 2021

Eric Schweizer AG Adventskalender 2021

01. Dezember 2021 (Aktion vorbei)

Mach mit beim Eric Schweizer AG Adventskalender und gewinne vom 01.12. bis 24.12. täglich tolle Preise. Mehr Infos findest du hier.

Herzliche Gratulation, Julian!

Herzliche Gratulation, Julian!

30. Juni 2021

Wir gratulieren Julian Harlacher ganz herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss als Kaufmann EFZ! Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und danken ihm für seinen Einsatz bei der Eric Schweizer AG.

Wir haben Julian zu diesem Anlass einige Fragen gestellt:

Was hat dir während deiner Lehrzeit besonders gut gefallen?
Ich war sehr gerne in Kontakt mit Menschen, sei dies mit Mitarbeitenden, Kunden oder Lieferanten. Auch finde ich es toll, am Ende des Tages zu sehen, was man geleistet hat und wie Probleme gelöst wurden.
 
Warst du lieber in der Schule oder im Betrieb?
Definitiv im Betrieb!
 
Was machst du nach deiner Lehre?
Ich werde die zweijährige Berufsmatur mit 2 Schultagen pro Woche absolvieren. Daneben werde ich Musik und Sport unterrichten und mir noch eine weitere Teilzeitanstellung suchen.
 
Worauf freust du dich jetzt am Meisten in deiner zukünftigen Laufbahn?
Sicher auf einen höheren Lohn (lacht). Ich freue mich, es jetzt geschafft zu haben und in einem zukünftigen Job vielleicht noch mehr Freiheiten zu haben und mehr Verantwortung übernehmen zu können.
 
Wie war es für dich bezüglich Corona? Gab es viele Änderungen?
Im Betrieb habe ich es nicht so stark gespürt. Speziell war, dass ich ein halbes Jahr von zu Hause aus Unterricht hatte. Das machte die Schule etwas schwieriger und ich glaube über den Jahrgang gesehen, beeinflusste das die Leistungen schon etwas negativ, da die Abschlussprüfungen natürlich nicht einfacher waren.

Gab es irgendein Erlebnis in deiner Lehre, dass besonders lustig oder erinnerungswürdig war?
Gleich bei Beginn meiner Lehrzeit, die ich beim Verkaufsinnendienst begonnen habe, hatte ich meinen Stimmbruch. Das war super, da mich so die Kunden am Telefon ernst genommen und nicht als „den Lehrling“ abgestempelt haben.
 
Welchen Tipp würdest du deinem Nachfolger geben?
Sei offen und freundlich zu allen. Probiere die „extra Meile“ zu gehen und auch mal mehr zu machen, als von dir verlangt wird.

 Julian Harlacher
Nach 29 Jahren: Philippe Dumartheray geht in den Ruhestand
 

Nach 29 Jahren: Philippe Dumartheray geht in den Ruhestand

31.Mai 2021

Während 29 Jahren war Philippe Dumartheray als Fachberater im Aussendienst für die Eric Schweizer AG tätig. Für viele der Westschweizer Kundinnen und Kunden des Marktbereichs Landwirtschaft war er das Gesicht der Firma und die erste Anlaufstelle für Beratungen, Produktauskünfte oder Bestellungen. Sein Nachfolger, Yves Gaillard, konnte sich in den letzten Monaten in sein Verkaufsgebiet einarbeiten und dabei von Philippes grosser Erfahrung profitieren. An seinem letzten Arbeitstag konnten wir mit Philippe Dumartheray seine erfolgreiche Zeit im Aussendienst Revue passieren lassen und einen kleinen Blick in die Zukunft werfen.

Vielen Dank, Philippe, für die Zusammenarbeit in den letzten 29 Jahren und alles gute für die Zukunft!

Alex Meier, Leiter Vertrieb (links) und Thomas Held, CEO (rechts) verabschieden Philippe Dumartheray an seinem letzten Arbeitstag am Hauptsitz der Eric Schweizer AG in Thun

Wie hat sich die Tätigkeit im Aussendienst in den letzten 30 Jahren verändert?

Am Anfang hatten wir noch keine Handys und schon gar keine Smartphones. Termine wurden via Festnetztelefon vereinbart und es war dann entsprechend schwierig kurzfristig etwas zu ändern. Auch E-Mails oder WhatsApp-Nachrichten gab es noch nicht. Die Korrespondenz erfolgte auf dem Postweg, mit entsprechend längeren Reaktionszeiten.

Heute sind die Kundinnen und Kunden viel besser informiert. Sie nutzen Internet und Social Media, um über neue Sorten oder fachliche Themen auf dem Laufenden zu bleiben. Sie stellen viel konkretere Fragen. Das kann für den Fachberater natürlich eine Herausforderung sein, weil er seinerseits immer topaktuell bleiben muss, um den Kunden individuelle Antworten liefern zu können.  

Was hat dir an deinem Job besonders gefallen?

Gleich vorneweg: Eigentlich hat mir alles gefallen. Ich bin jeden Tag gerne aufgestanden. Als extrovertierter Mensch habe ich den Kontakt mit den Kundinnen und Kunden besonders genossen. Die Beratungsgespräche bei Landwirten haben mir Spass gemacht, denn ich konnte sie direkt unterstützen und ihnen die passende Lösung aufzeigen. Ich war auch immer gerne draussen und unterwegs. Die Aussendiensttätigkeit bietet viele Freiheiten und erfordert grosse Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Man muss seinen Job machen und gute Resultate liefern, das ist herausfordernd und befriedigend. Dankbar bin ich für das Vertrauen, das ich von der Firma und meinen Vorgesetzten gespürt habe.

Hat dir wirklich alles gefallen?

Nun ja, die administrativen Tätigkeiten und die «Bürokratie» haben mir weniger Spass gemacht. Ich war lieber draussen bei den Kunden als im Büro. Rapporte ausfüllen und Statistiken analysieren war weniger inspirierend, aber ist natürlich notwendig.

Was wirst du in Zukunft tun - wird es dir jetzt langweilig werden?

Nein, langweilig wird es mir sicher nicht. Ich habe viele Hobbies, fahre seit vielen Jahren Velo und gehe zum Fischen. Ich habe ein Châlet am See, in dem ich gerne Zeit verbringe. Ausserdem noch ein Studio in Südfrankreich, dort werde ich auch in ein paar Tagen hinfahren und meine Pensionierung richtig starten. Ich war wegen Corona seit über einem Jahr nicht mehr dort. Last but not least werde ich Zeit mit meiner Frau, meiner Familie und Freunden verbringen. Ich habe drei kleine Enkelkinder, um die ich mich kümmere und mit denen ich nun mehr unternehmen kann.

Covid-19: Auch SCHWEIZER hat einen Mr. Corona - Interview mit Dr. Matthias Muster

Covid-19: Auch SCHWEIZER hat einen Mr Corona - Interview mit Dr. Matthias Muster

23. April 2021

Dr. Matthias Muster, Gesamtleiter Labor der Eric Schweizer AG, ist gleichzeitig auch Leiter der internen Corona-Taskforce von SCHWEIZER. Er beobachtet die neuesten Entwicklungen aufmerksam und stellt gemeinsam mit der Geschäftsleitung sicher, dass die Weisungen des Bundes und der kantonalen Behörden umgesetzt werden und die Firma ihren Auftrag als systemrelevanter Betrieb lückenlos wahrnehmen kann.

Dr. Matthias Muster ist Biologe und aufgrund seiner Ausbildung und breiten Berufserfahrung prädestiniert für die Aufgabe des Corona-Beauftragten. Dank der internen Massnahmen und der Disziplin der Mitarbeitenden sowohl in der Firma als auch im privaten Bereich ist ESAG bisher weitgehend von Corona verschont geblieben. Wir setzen alles daran, dass dies weiterhin so bleibt. Vielen Dank für das Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Interview gibt die persönlichen Einschätzungen von Dr. Matthias Muster wieder.

Welches sind aus deiner Sicht die prägendsten Erfahrungen nach einem Jahr Covid-19?

1. Der Staat hat die Freiheitsgrade jedes Einzelnen massiv eingeschränkt: ich vermisse meine persönlichen Kontakte zu Familie und Freunden, aber ich halte mich an die geltenden Regeln.

2. Der Föderalismus der Kantone und Gemeinden mit abweichenden Regeln und Massnahmen gegenüber dem Bund ist hinderlich für eine effektive Bewältigung der Corona-Pandemie – das hilft dem Virus, aber nicht dem Staat und nicht den Bürgerinnen und Bürgern.

3. Dem BAG fehlt es an einer klaren Strategie zur Bekämpfung der Pandemie – alle hoffen auf eine nachhaltige Wirkung durch Impfen wie bei INFLUENZA – was aber macht die Schweiz, Europa, die Welt, wenn die erhoffte Wirkung nicht ausreichend ist? Wir können uns im 2021 weder aus gesundheitspolitischer noch volkswirtschaftlicher Sicht weitere Lockdowns leisten: wir brauchen neue Ansätze und Lösungen im Umgang mit Grippeviren wie Corona – Maskenpflicht, Desinfektion und Social Distancing sind nur wirksam, wenn sie von allen angewandt werden, d.h. auch Kinder müssen diese Massnahmen einhalten, sie sind ja erwiesenermassen auch Überträger von Coronaviren.

4. Die Impfstrategie des Bundes setzt die falschen Prioritäten: aktuell werden die Alten und Schwachen und die Risikogruppen geimpft; aus meiner Sicht sollten die Jugendlichen und alle Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter zuerst geimpft werden – diese beiden Personengruppen sind die aktivsten bezüglich ihres Aktionsradius, sie sind die häufigsten Überträger der Krankheit und sie stellen die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Landes sicher.

 

ESAG ist bisher weitgehend «coronafrei» geblieben. Was sind deiner Ansicht nach die Gründe dafür?

Wir haben im Betrieb rasch die wichtigsten Hygiene-Regeln umgesetzt und die Mitarbeitenden halten sich daran: Abstand, Desinfektion, Lüften, Masken, keine Massierungen.

Welches sind die wichtigsten Corona-Massnahmen bei ESAG?

Social Distancing, Maskenpflicht, regelmässige Desinfektions-Touren, Homeoffice wo möglich, Verzicht auf die Durchführung von Anlässen mit mehr als 10 Personen.

Wie haben die Mitarbeitenden bei ESAG auf die Massnahmen reagiert?

Ich will an dieser Stelle allen Mitarbeitenden danken und ihnen ein Kränzchen winden – die betrieblichen Massnahmen wurden bis anhin gut umgesetzt und auch diszipliniert eingehalten.

Gibt es Unterschiede zwischen dem 1. Lockdown im Frühling 2020 und der aktuellen Situation seit Anfang 2021?

Ja, im 1. Lockdown führten wir in der Produktion/Spedition den Schichtbetrieb ein und Mitarbeitende aus der Risikogruppe mussten nach Hause in den Zwangsurlaub. Aktuell können wir an unseren Arbeitsplätzen mit unserem betrieblichen COVID-19-Konzept sicherstellen, dass ein Erkrankungsrisiko im Betrieb nicht höher ist als zu Hause – wir müssen nicht im Schichtbetrieb arbeiten, und dort wo es aus betrieblicher Sicht notwendig ist, verrichten die Mitarbeitenden ihre Arbeit im Betrieb und nicht im Homeoffice.

Gibt es aus deiner Sicht auch positive Seiten der Corona-Massnahmen?

Ja, Homeoffice wird als neue Möglichkeit der Verrichtung der Arbeit akzeptiert. Sitzungen mit TEAMS sind sehr effektiv, man konzentriert sich auf das Wesentliche und benötigt weniger Zeit.

Wird es bei ESAG auch Massnahmen geben, die über die akute Coronakrise hinaus Bestand haben werden?

Ja, das kann ich mir gut vorstellen – z.B. die beiden obgenannten positiven Aspekte bzw. neue Formen der Zusammenarbeit in der Firma.

 

Persönliches Statement – was ist dir wichtig, was würdest du in Zukunft ändern?

  • Nach Corona ist vor Corona – wir werden dieses Virus nicht los, d.h. wir müssen als Gesellschaft akzeptieren, dass Pandemien (wie die Grippewelle) insbesondere bei den Schwächsten auch im 21. Jahrhundert immer noch tödlich enden können. Ein Lockdown, oder Teil-Lockdown, ist kein nachhaltiges Mittel gegen derartige Risiken.
  • Wir müssen solidarischer agieren: wenn Hygiene-Regeln erlassen werden, müssen sie von allen eingehalten werden – vom Säugling bis zum Greis; diese Einheitlichkeit der Regeln und des Handelns hat die Task-Force des Bundes bisher versäumt zu erlassen.
  • Wir müssen unser persönliches Verhalten als Teil unserer Gesellschaft im Zusammenhang mit einer Grippe drastisch ändern: wer Grippe-Symptome hat bleibt in Zukunft automatisch zu Hause und zwar so lange, bis er/sie 48h ohne Symptome ist. In dieser Zeit bleibt man so gut wie möglich in seinen eigenen vier Wänden und verlässt das Haus nur für das Notwendigste. Beim Verlassen des Hauses gilt Maskentragpflicht/Abstandhalten; somit sind behördliche Anordnungen von Lockdowns in Zukunft nicht mehr nötig.