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Herzliche Gratulation, Julian!
 Julian Harlacher

Wir gratulieren Julian Harlacher ganz herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss als Kaufmann EFZ! Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und danken ihm für seinen Einsatz bei der Eric Schweizer AG.

Wir haben Julian zu diesem Anlass einige Fragen gestellt


Was hat dir während deiner Lehrzeit besonders gut gefallen?
Ich war sehr gerne in Kontakt mit Menschen, sei dies mit Mitarbeitenden, Kunden oder Lieferanten. Auch finde ich es toll, am Ende des Tages zu sehen, was man geleistet hat und wie Probleme gelöst wurden.
 
Warst du lieber in der Schule oder im Betrieb?
Definitiv im Betrieb!
 
Was machst du nach deiner Lehre?
Ich werde die zweijährige Berufsmatur mit 2 Schultagen pro Woche absolvieren. Daneben werde ich Musik und Sport unterrichten und mir noch eine weitere Teilzeitanstellung suchen.
 
Worauf freust du dich jetzt am Meisten in deiner zukünftigen Laufbahn?
Sicher auf einen höheren Lohn (lacht). Ich freue mich, es jetzt geschafft zu haben und in einem zukünftigen Job vielleicht noch mehr Freiheiten zu haben und mehr Verantwortung übernehmen zu können.
 
Wie war es für dich bezüglich Corona? Gab es viele Änderungen?
Im Betrieb habe ich es nicht so stark gespürt. Speziell war, dass ich ein halbes Jahr von zu Hause aus Unterricht hatte. Das machte die Schule etwas schwieriger und ich glaube über den Jahrgang gesehen, beeinflusste das die Leistungen schon etwas negativ, da die Abschlussprüfungen natürlich nicht einfacher waren.

Gab es irgendein Erlebnis in deiner Lehre, dass besonders lustig oder erinnerungswürdig war?
Gleich bei Beginn meiner Lehrzeit, die ich beim Verkaufsinnendienst begonnen habe, hatte ich meinen Stimmbruch. Das war super, da mich so die Kunden am Telefon ernst genommen und nicht als „den Lehrling“ abgestempelt haben.
 
Welchen Tipp würdest du deinem Nachfolger geben?
Sei offen und freundlich zu allen. Probiere die „extra Meile“ zu gehen und auch mal mehr zu machen, als von dir verlangt wird.

Thun, 30. Juni 2021

Mitarbeiterporträt Thomas Flückiger
 Thomas Flückiger

Thomas Flückiger ist seit 3 Jahren Mitarbeiter in der Produktion der Eric Schweizer AG. Er bedient verschiedene Maschinen, unter anderem die CHROTEC-Maschine, welche hier abgebildet ist. Auf dieser werden 10 bis 25 kg Säcke abgefüllt, hauptsächlich für die Bereiche Landwirtschaft und Rasen. Wenn es an einer Maschine etwas zu reparieren gibt, ist oft Thomas zur Stelle. Eine seiner Lieblingsarbeiten ist aber das Reinigen der vielen Silos. Dabei wird er an einem Seil an die 30-40 Meter in die Tiefe gelassen, wo er die Silos dann reinigt.

Kurzer Steckbrief

 

Name/Jahrgang:
Thomas Flückiger (1977)

Hobbies:
Bogenschiessen, Familie, Fotografieren

Mag er am Job besonders:
Abwechslung bei der Arbeit, mehrere Maschinen bedienen, Reparaturarbeiten

Mag er am Job nicht so:
Wenn Maschinen nicht funktionieren und Produkte ausleeren

 
Nach 29 Jahren: Philippe Dumartheray geht in den Ruhestand

Während 29 Jahren war Philippe Dumartheray als Fachberater im Aussendienst für die Eric Schweizer AG tätig. Für viele der Westschweizer Kundinnen und Kunden des Marktbereichs Landwirtschaft war er das Gesicht der Firma und die erste Anlaufstelle für Beratungen, Produktauskünfte oder Bestellungen. Sein Nachfolger, Yves Gaillard, konnte sich in den letzten Monaten in sein Verkaufsgebiet einarbeiten und dabei von Philippes grosser Erfahrung profitieren. An seinem letzten Arbeitstag konnten wir mit Philippe Dumartheray seine erfolgreiche Zeit im Aussendienst Revue passieren lassen und einen kleinen Blick in die Zukunft werfen.

Vielen Dank, Philippe, für die Zusammenarbeit in den letzten 29 Jahren und alles gute für die Zukunft!

Das Interview wurde geführt von Ruth Spring

31. Mai 2021

Alex Meier, Leiter Vertrieb (links) und Thomas Held, CEO (rechts) verabschieden Philippe Dumartheray an seinem letzten Arbeitstag am Hauptsitz der Eric Schweizer AG in Thun

Wie hat sich die Tätigkeit im Aussendienst in den letzten 30 Jahren verändert?

Am Anfang hatten wir noch keine Handys und schon gar keine Smartphones. Termine wurden via Festnetztelefon vereinbart und es war dann entsprechend schwierig kurzfristig etwas zu ändern. Auch E-Mails oder WhatsApp-Nachrichten gab es noch nicht. Die Korrespondenz erfolgte auf dem Postweg, mit entsprechend längeren Reaktionszeiten.

Heute sind die Kundinnen und Kunden viel besser informiert. Sie nutzen Internet und Social Media, um über neue Sorten oder fachliche Themen auf dem Laufenden zu bleiben. Sie stellen viel konkretere Fragen. Das kann für den Fachberater natürlich eine Herausforderung sein, weil er seinerseits immer topaktuell bleiben muss, um den Kunden individuelle Antworten liefern zu können.  

Was hat dir an deinem Job besonders gefallen?

Gleich vorneweg: Eigentlich hat mir alles gefallen. Ich bin jeden Tag gerne aufgestanden. Als extrovertierter Mensch habe ich den Kontakt mit den Kundinnen und Kunden besonders genossen. Die Beratungsgespräche bei Landwirten haben mir Spass gemacht, denn ich konnte sie direkt unterstützen und ihnen die passende Lösung aufzeigen. Ich war auch immer gerne draussen und unterwegs. Die Aussendiensttätigkeit bietet viele Freiheiten und erfordert grosse Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Man muss seinen Job machen und gute Resultate liefern, das ist herausfordernd und befriedigend. Dankbar bin ich für das Vertrauen, das ich von der Firma und meinen Vorgesetzten gespürt habe.

Hat dir wirklich alles gefallen?

Nun ja, die administrativen Tätigkeiten und die «Bürokratie» haben mir weniger Spass gemacht. Ich war lieber draussen bei den Kunden als im Büro. Rapporte ausfüllen und Statistiken analysieren war weniger inspirierend, aber ist natürlich notwendig.

Was wirst du in Zukunft tun - wird es dir jetzt langweilig werden?

Nein, langweilig wird es mir sicher nicht. Ich habe viele Hobbies, fahre seit vielen Jahren Velo und gehe zum Fischen. Ich habe ein Châlet am See, in dem ich gerne Zeit verbringe. Ausserdem noch ein Studio in Südfrankreich, dort werde ich auch in ein paar Tagen hinfahren und meine Pensionierung richtig starten. Ich war wegen Corona seit über einem Jahr nicht mehr dort. Last but not least werde ich Zeit mit meiner Frau, meiner Familie und Freunden verbringen. Ich habe drei kleine Enkelkinder, um die ich mich kümmere und mit denen ich nun mehr unternehmen kann.

Covid-19: Auch SCHWEIZER hat einen Mr. Corona - Interview mit Dr. Matthias Muster

Covid-19: Auch SCHWEIZER hat einen Mr Corona - Interview mit Dr. Matthias Muster

Dr. Matthias Muster, Gesamtleiter Labor der Eric Schweizer AG, ist gleichzeitig auch Leiter der internen Corona-Taskforce von SCHWEIZER. Er beobachtet die neuesten Entwicklungen aufmerksam und stellt gemeinsam mit der Geschäftsleitung sicher, dass die Weisungen des Bundes und der kantonalen Behörden umgesetzt werden und die Firma ihren Auftrag als systemrelevanter Betrieb lückenlos wahrnehmen kann.

Dr. Matthias Muster ist Biologe und aufgrund seiner Ausbildung und breiten Berufserfahrung prädestiniert für die Aufgabe des Corona-Beauftragten. Dank der internen Massnahmen und der Disziplin der Mitarbeitenden sowohl in der Firma als auch im privaten Bereich ist ESAG bisher weitgehend von Corona verschont geblieben. Wir setzen alles daran, dass dies weiterhin so bleibt. Vielen Dank für das Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Interview wurde geführt von Ruth Spring und gibt die persönlichen Einschätzungen von Dr. Matthias Muster wieder.

23. April 2021

Welches sind aus deiner Sicht die prägendsten Erfahrungen nach einem Jahr Covid-19?

1. Der Staat hat die Freiheitsgrade jedes Einzelnen massiv eingeschränkt: ich vermisse meine persönlichen Kontakte zu Familie und Freunden, aber ich halte mich an die geltenden Regeln.

2. Der Föderalismus der Kantone und Gemeinden mit abweichenden Regeln und Massnahmen gegenüber dem Bund ist hinderlich für eine effektive Bewältigung der Corona-Pandemie – das hilft dem Virus, aber nicht dem Staat und nicht den Bürgerinnen und Bürgern.

3. Dem BAG fehlt es an einer klaren Strategie zur Bekämpfung der Pandemie – alle hoffen auf eine nachhaltige Wirkung durch Impfen wie bei INFLUENZA – was aber macht die Schweiz, Europa, die Welt, wenn die erhoffte Wirkung nicht ausreichend ist? Wir können uns im 2021 weder aus gesundheitspolitischer noch volkswirtschaftlicher Sicht weitere Lockdowns leisten: wir brauchen neue Ansätze und Lösungen im Umgang mit Grippeviren wie Corona – Maskenpflicht, Desinfektion und Social Distancing sind nur wirksam, wenn sie von allen angewandt werden, d.h. auch Kinder müssen diese Massnahmen einhalten, sie sind ja erwiesenermassen auch Überträger von Coronaviren.

4. Die Impfstrategie des Bundes setzt die falschen Prioritäten: aktuell werden die Alten und Schwachen und die Risikogruppen geimpft; aus meiner Sicht sollten die Jugendlichen und alle Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter zuerst geimpft werden – diese beiden Personengruppen sind die aktivsten bezüglich ihres Aktionsradius, sie sind die häufigsten Überträger der Krankheit und sie stellen die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Landes sicher.

 

ESAG ist bisher weitgehend «coronafrei» geblieben. Was sind deiner Ansicht nach die Gründe dafür?

Wir haben im Betrieb rasch die wichtigsten Hygiene-Regeln umgesetzt und die Mitarbeitenden halten sich daran: Abstand, Desinfektion, Lüften, Masken, keine Massierungen.

Welches sind die wichtigsten Corona-Massnahmen bei ESAG?

Social Distancing, Maskenpflicht, regelmässige Desinfektions-Touren, Homeoffice wo möglich, Verzicht auf die Durchführung von Anlässen mit mehr als 10 Personen.

Wie haben die Mitarbeitenden bei ESAG auf die Massnahmen reagiert?

Ich will an dieser Stelle allen Mitarbeitenden danken und ihnen ein Kränzchen winden – die betrieblichen Massnahmen wurden bis anhin gut umgesetzt und auch diszipliniert eingehalten.

Gibt es Unterschiede zwischen dem 1. Lockdown im Frühling 2020 und der aktuellen Situation seit Anfang 2021?

Ja, im 1. Lockdown führten wir in der Produktion/Spedition den Schichtbetrieb ein und Mitarbeitende aus der Risikogruppe mussten nach Hause in den Zwangsurlaub. Aktuell können wir an unseren Arbeitsplätzen mit unserem betrieblichen COVID-19-Konzept sicherstellen, dass ein Erkrankungsrisiko im Betrieb nicht höher ist als zu Hause – wir müssen nicht im Schichtbetrieb arbeiten, und dort wo es aus betrieblicher Sicht notwendig ist, verrichten die Mitarbeitenden ihre Arbeit im Betrieb und nicht im Homeoffice.

Gibt es aus deiner Sicht auch positive Seiten der Corona-Massnahmen?

Ja, Homeoffice wird als neue Möglichkeit der Verrichtung der Arbeit akzeptiert. Sitzungen mit TEAMS sind sehr effektiv, man konzentriert sich auf das Wesentliche und benötigt weniger Zeit.

Wird es bei ESAG auch Massnahmen geben, die über die akute Coronakrise hinaus Bestand haben werden?

Ja, das kann ich mir gut vorstellen – z.B. die beiden obgenannten positiven Aspekte bzw. neue Formen der Zusammenarbeit in der Firma.

 

Persönliches Statement – was ist dir wichtig, was würdest du in Zukunft ändern?

  • Nach Corona ist vor Corona – wir werden dieses Virus nicht los, d.h. wir müssen als Gesellschaft akzeptieren, dass Pandemien (wie die Grippewelle) insbesondere bei den Schwächsten auch im 21. Jahrhundert immer noch tödlich enden können. Ein Lockdown, oder Teil-Lockdown, ist kein nachhaltiges Mittel gegen derartige Risiken.
  • Wir müssen solidarischer agieren: wenn Hygiene-Regeln erlassen werden, müssen sie von allen eingehalten werden – vom Säugling bis zum Greis; diese Einheitlichkeit der Regeln und des Handelns hat die Task-Force des Bundes bisher versäumt zu erlassen.
  • Wir müssen unser persönliches Verhalten als Teil unserer Gesellschaft im Zusammenhang mit einer Grippe drastisch ändern: wer Grippe-Symptome hat bleibt in Zukunft automatisch zu Hause und zwar so lange, bis er/sie 48h ohne Symptome ist. In dieser Zeit bleibt man so gut wie möglich in seinen eigenen vier Wänden und verlässt das Haus nur für das Notwendigste. Beim Verlassen des Hauses gilt Maskentragpflicht/Abstandhalten; somit sind behördliche Anordnungen von Lockdowns in Zukunft nicht mehr nötig.